THG FINDER · RATGEBER

Mit dem E-Auto günstiger fahren

Die THG-Prämie ist ein Baustein. Deine laufenden Kosten hängen besonders von Strompreis, Verbrauch, Ladeort, Versicherung und Standzeit ab. Mit ein paar Rechenschritten findest du die größten Hebel.

Ladekosten je 100 Kilometer berechnen

Multipliziere den tatsächlichen Verbrauch in kWh je 100 km mit dem Preis je kWh. Beispiel: 18 kWh × 0,30 Euro = 5,40 Euro Stromkosten je 100 km. Ladeverluste können die tatsächlichen Kosten erhöhen.

Zuhause und unterwegs getrennt betrachten

Für viele Haushalte ist Laden zuhause günstiger als spontanes Schnellladen. Bei öffentlichen Tarifen können Grundgebühren, Blockiergebühren und unterschiedliche Preise je Ladepartner hinzukommen. Entscheidend ist dein eigener Mix.

Verbrauch senken, ohne auf Komfort zu verzichten

  • Reifendruck passend halten und unnötiges Gewicht vermeiden.
  • Vorausschauend fahren und Rekuperation sinnvoll nutzen.
  • Im Winter vorheizen, solange das Fahrzeug am Strom hängt, wenn möglich.
  • Schnellladen vor allem dort nutzen, wo Zeitersparnis den Aufpreis rechtfertigt.

Einmalige Vorteile richtig einordnen

Prüfe neben der jährlichen THG-Prämie auch mögliche staatliche Zuschüsse beim Kauf oder Leasing eines neuen E-Autos. Die E-Auto-Förderung 2026 ist ein eigenständiges Programm mit Einkommensgrenzen.

Gesamtkosten statt einzelner Prämien vergleichen

Bei Kauf oder Leasing zählen Anschaffung beziehungsweise Leasingrate, Strom, Versicherung, Wartung, Reifen, Wertverlust und mögliche Förderungen zusammen. Eine hohe THG-Prämie gleicht einen ungünstigen Lade- oder Leasingtarif nicht automatisch aus.

Die passende THG-Prämie finden

Vergleiche Auszahlungsmodell, Dauer und Bedingungen der verfügbaren Anbieter.